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Blick zum Marktplatz

Die Stadt Varnsdorf mit 16 000 Einwohnern liegt im nördlichsten Teil der Tschechischen Republik im Schluckenauer Zipfel und grenzt im Norden, Süden und Osten an Sachsen. Die ursprüngliche Gemeinde wurde während der Kolonisation in der ersten Hälfte des 13 Jahrhunderts gegründet. Durch dem Zusammenschluss von fünf Gemeinden im Jahre 1849 wurde das größte Dorf der K. u. K. Monarchie geschaffen. 1868 wurde Varnsdorf zur Stadt erhoben. Es kam zum Aufbau von Webereien. Später wurde Varnsdorf durch die Herstellung von Samt und Kordwaren bekannt. Die Stadt und ihre Umgebung haben ein insgesamt günstiges Lebensklima, was durch die Lage und die Struktur der Industrie in der Stadt gegeben ist. Die Industrie Konzentriert sich vor allem auf die Textil und Maschinenbauproduktion. Seit 1980 gehört die auf dem Berge liegende Gemeinde Schönborn (Studánka) zu der Stadt Varnsdorf.

Burgsberg

Burgsberg (429) ist ein Gipfel am Rande der Stadt auf der Grenze mit Deutschland. Auf dem Gipfel wurde 1904 ein Aussichtsturm mit einem Restaurant gebaut. Zur Zeit wird die gesamte Anlage gründlich renoviert. Zur Rettung wurde im Jahre 2000 der Stiftungsfond Hrádek-Burgsberg Varnsdorf mit dem Ziel die Finanzmittel zu konzentrieren, gegründet. Im Jahre 2003 wurde der aufwendig renovierte Aussichtsturm erneut eröffnet. Der Aussichtsturm ermöglicht einen herrlichen Rundblick auf die Städte Seifhennersdorf, Varnsdorf und das Lausitzer Gebirge im Hintergrund. Nach vielen Jahren ist der Burgsberg wieder ein beliebtes Ausflugsziel 

Historische Denkmäler

  • Barocke Dekanats Kirche des Hl. Peter und Paul (auf dem Benes Markplatz) ist die älteste Kirche in Varnsdorf, Sie wurde an der Stelle einer älteren Kirche aus dem 13 Jh. erbaut. Am Seitenportal ist eine Gedächtnistafel angebracht, die an die Erstausführung der Missa Solemnis von Beethoven im Jahr 1830 erinnert
  • die Altkatholische Kirche ( Tyrsova Straße) entstand in Varnsdorf als Protest gegen die Proklamation der Unfehlbarkeit des Papstes.
  • Kirche des Hl. Karl Boromeus ( Karls Straße) – wird auch Kirche ohne Turm genannt
  • Die Neugotische Kirche (Str. T. G. Masaryka)- sgn. Rote Kirche, 1904 wurde der Grundstein gelegt und im Dezember 1905 wurde die Kirche eingeweiht.
  • Kirche des Hl. Franz von Assisi ( Schönborn) - eine vom weiten sichtbare pseudoromanische Kirche aus dem Jahr 1872.

Kultur, Sport und Erholung

Erholungsteich

  • Kultur:das Stadttheater mit der Galerie D, die Stadtbibliothek, das Centrum Panorama –Kino , das Kulturzentrum Rozkrok, das Museum - mit dem Museum ist ein Verein der Freunde des Museums verbunden, die Musikschule, für die Freizeit der Kinder steht ein Jugendzentrum zur Verfügung
  • Sport: Sportbewussten steht die Sporthalle (mit einer Laufbahn, einem Volleyballfeld, Handballfeld und Turnsaal), die Schwimmhalle, die Kegelbahn, die Bowlingbahn, das Fitnesszentrum (3), die Tennisplätze, der Eisstadion, der Fußballstadion und die Turnhalle zur Verfügung. 
  • Touristik: der Grenzübergang nach Seifhennersdorf für Fußgänger, Radfahrer, PKW und Busse (nach Zittau kann man auch mit der Eisenbahn fahren – Richtung Liberec) und der Grenzübergang nach Großschönau.
  • Erholung: der Badesee mit einem Campingplatz und Restaurant am südlichen Stadtrand.

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